Eindrücke zur Schlusskritik Entwurf 3. Semesters bei Mark Ammann.

Wie wohnen wir in der Höhe und was macht das Hochhaus mit seinem unmittelbaren Umfeld, wie kommuniziert das Gebäude mit der Stadt? Im Rahmen der Schlusskritik haben die Studierenden im Entwurf des dritten Semesters bei Mark Ammann Ihre Vorstellungen zu diesen Fragen präsentiert. Zu Gast für die Kritik war Marius Hug, Michael Meier und Marius Hug Architekten.
Eindrücke zu den Arbeiten finden Sie hier.
Die Analysen der Studentinnen und Studenten untersuchen unter anderem aktuelle Fragen des Städtebaus, der Ortsbildentwicklung, Strategien der Verdichtung und Aktivierung von Dorfzentren sowie zeitgenössische Wohntyplogien. Einen Einblick in die Präsentationen finden Sie im Journal.
Im Entwurf des ersten Semesters bei Anna Jessen haben die Studentinnen und Studenten für eine fiktive Person eine Wohnung entworfen und präsentierten diese mit Stadtbild, Schwarzplan, Stadtmodell, Grundrissen, Schnitten, Schnitt- und Fassadenmodellen in Gips.
Im Entwurf A3_E3 schaffen die Studentinnen und Studenten von Kaschka Knapkiewicz zeitgemässe Gefässe für das Wohnen im historischen Kontext in der Bündner Gemeinde Maienfeld. Das Modell zeigt die Anlage des Dorfes.
Die umfassende Auseinandersetzung der Studierenden mit dem Wohnen zeigen die unten stehenden Ausschnitte aus den Abschlusspräsentationen.

Die Bündner Gemeinde Maienfeld liegt an der alten Nord-Süd-Verbindung nach Italien. Umgebauten Altstadthäuser aber auch Neubauten prägen das Stadtbild. Wie gestalten wir Neubauten, ohne uns anzubiedern und die Geschichte mit ihren Regeln, Brüchen und Kapriolen zu kopieren oder zu zerstören? Im Entwurf A3_E3 schaffen die Studentinnen und Studenten von Kaschka Knapkiewicz zeitgemässe Gefässe für das Wohnen im historischen Kontext.
Schlusspräsentationen zu «Ostschweizer Baumeistern und Architekten in der Zeit des Klassizismus und der Romantik 1750–1850» mit den Dozierenden Katrin Albrecht und Lukas Zurfluh.
Es war ein höchst lehr- und ereignisreicher Tag – wir waren zum Beispiel …
…mit dabei, als sich Johann Jakob Schäfer und Bernhard Simon im Appenzell einer russischen Adelstochter als Architekten empfahlen;
…zusammen mit Felix Wilhelm Kubly und Johann Konrad Bischofberger an der Eröffnung des Zeughauses Herisau;
… in der Schule in Trogen im Unterricht über die Zellwegerschen Paläste von Hans Jörg Altherr und Konrad Langenegger;
… im Publikum anlässlich der Rede von Johann Christoph Kunkler zur Einweihung der Kirche St. Laurenzen von Johann Georg Müller;
… zugegen, als Johann Joachim Brenner seinem Rivalen Johann Jacob Breitinger eine Postkarte schrieb;
… mit Johann Michael Beer von Bildstein und seinem Neffen Johann Ferdinand Beer auf dem Klosterplatz St.Gallen;
… in der Beiz zum Feierabendbier mit Hans Jacob Messmer, Sohn Hans Ulrich und Vater Johann Jakob Haltiner.
Die Schlusspräsentationen zu «Ostschweizer Baumeistern und Architekten in der Zeit des Klassizismus und der Romantik 1750–1850» haben die Studierenden genutzt, um selbst in die Zeit einzutauschen. Ein höchst lehr- und ereignisreicher Tag, der die Teilnehmenden und die Dozierenden Katrin Albrecht und Lukas Zurfluh unter anderem mitnahm…
… gemeinsam mit Felix Wilhelm Kubly und Johann Konrad Bischofberger an die Eröffnung des Zeughauses Herisau. Wohin die Reise noch führte sehen Sie hier.
Die Studierenden des ersten Semesters haben sich bisher über die Analyse von Stadtbildern und Raumprogrammen den Fragen der Raumbildung genähert. Nun galt es, die entwickelte Raumidee im Modell zu überprüfen. Dazu erstellten sie zwei Schnittmodelle, Räumlinge. Ziel ist es, auch mit diesem Analyseschritt die entworfene Raumsequenz weiter zu entwicklen und zu verfeinern. Um die Bewegung durch den Raum, die Raumproportion, Raumphysiognomie und die Lichtführung zu untersuchen, haben die Studierenden Fotografien angefertigt und die Bewegung durch die Räume anhand von ausgewählten Aufnahmen visualisiert. Nachfolgend einige Eindrücke zur Zwischenkritik via Teams.
Die Studierenden des 3. Semester untersuchen die Möglichkeiten, Kleinwohnungen in einem Hochhaus zu organisieren. Das Hochhaus stellt dabei besondere Anforderungen an den Entwurf: einerseits steht es als Gebäude im städtischen Raum, ragt jedoch gleichzeitig aufgrund seiner Höhe über die Stadtsilhouette hinaus. Seine Gestaltung beeinflusst den urbanen Kontext somit auf mehreren Ebenen.
Gleichzeitig bedingt die Organisation vieler Wohnungen, dass die Treppen, Flure und Vorzonen der Wohnungen die Begegnung unter den Bewohnerinnen und Bewohnern ermöglichen.
Aufgrund der pandemischen Lage wurden die Entwürfe anhand von digital erzeugten 3D-Modellen an statt von im Massstab 1:50 erstellten Graukartonmodellen visualisiert. Die Studierenden haben dennoch jeweils eine typische Wohnung im Massstab 1:20 in Graukarton gebaut, die anhand von Schwarzweiss-Modellfotos über Teams besprochen wurden.




























