Die Studierenden des Studios von Philip Loskant und Noëlle Bottoni beschäftigten sich mit der Sinnlichkeit des Natursteins und zeitgemässen Methoden seiner Bearbeitung. Urs Schmitt vom Natursteinwerk stellte sein Wissen, seine Mitarbeiter und Maschinen zur Verfügung und gewährte bleibende Einblicke in die heutige Arbeit mit Stein. Im Laufe der Woche entstanden so im Team zwischen Unternehmer und Studierenden eindrückliche Objekte, geprägt von der Schönheit und Natur des Steins und der Logik der bearbeitenden Maschinen gleichermassen.
Credits: Philip Loskant
Die Nachlese zeigt in loser Folge die Studien und Projekte der beteiligten Studios.
Während Jonathan Sergison, Academia di archittetura, Mendrisio, mit seinem Studio das Zusammenwirken von Raumproportionen und verputzen Oberflächen unter fachkundiger Anleitung des Kradolfer Gipsergeschäfts, Weinfelden auslotete, haben sich Friederike Kluge und Florian Schrott, Lehrstuhl Annette Spiro, ETH Zürich und die Studierenden mit den Möglichkeiten der Kombination von gebranntem und ungebranntem Lehm bei der Brauchli Ziegelei in Berg beschäftigt.
Das Studio von Lando Rossmaier und Johannes Käferstein, HSLU Luzern, untersucht und hinterfragt im Rahmen der Swiss Spring School den Türgriff in seinen variierenden Facetten und Ausprägungen. Die Studierenden werden eigene Griffe entwerfen. Die beiden Studioleiter haben dazu einen eigenen Blog einrichtet, der über den Fortgang der Arbeiten berichtet.
Am Freitag, 8.2, haben Anna Jessen, Leitung ArchitekturWerkstatt FHS St.Gallen und Johannes Käferstein (HSLU), Präsident Architekturrat der Schweiz, die erste Swiss Spring School eröffnet.
Nach der Vorstellung der einzelnen Studios, die bis zum 15.2 mit Produkten Ostschweizer Unternehmen und Handwerksbetrieben einen Entwurf 1:1 realisieren werden, folgte am Nachmittag der Besuch bei den beteiligten Betrieben.


































