Skip to main content
Category

Journal

Zwischenkritik Entwurf 3. Semester | Wohnhochhaus Kreuzlingen

Die Studierenden des 3. Semester untersuchen die Möglichkeiten, Kleinwohnungen in einem Hochhaus zu organisieren. Das Hochhaus stellt dabei besondere Anforderungen an den Entwurf: einerseits steht es als Gebäude im städtischen Raum, ragt jedoch gleichzeitig aufgrund seiner Höhe über die Stadtsilhouette hinaus. Seine Gestaltung beeinflusst den urbanen Kontext somit auf mehreren Ebenen.
Gleichzeitig bedingt die Organisation vieler Wohnungen, dass die Treppen, Flure und Vorzonen der Wohnungen die Begegnung unter den Bewohnerinnen und Bewohnern ermöglichen.

Aufgrund der pandemischen Lage wurden die Entwürfe anhand von digital erzeugten 3D-Modellen an statt von im Massstab 1:50 erstellten Graukartonmodellen visualisiert. Die Studierenden haben dennoch jeweils eine typische Wohnung  im Massstab 1:20 in Graukarton gebaut, die anhand von Schwarzweiss-Modellfotos über Teams besprochen wurden.

Offener Projekttag digital | Eindrücke zum ersten Workshop mit Studieninteressierten via Teams

Am 7. November fand unser offener Projekttag statt, den wir regelmässig für alle anbieten, die an einem Studium an der ArchitekturWerkstatt interessiert sind. Angesichts der ausserordentlichen Lage haben wir uns der Herausforderung gestellt, einen kleinen Workshop zu gestalten, bei dem die Teilnehmenden via Videochat zugeschaltet waren. So konnten sie, zumindest virtuell, das Leitungsteam und einige Mitarbeitende kennenlernen und durften einer komprimierten Fassung der Vorlesungsinhalte des ersten Semesters beiwohnen.

Im anschliessenden Workshop ging es darum, vorgefundene Werkzeuge kreativ einzusetzen, um ein kleines Modell einer architektonischen Ikone zu formen, in passendes Licht zu rücken und analog des gedruckten Vorbilds zu fotografieren. Während der Arbeit standen sie in einer Kleingruppe mit einem der wissenschaftlichen Mitarbeitenden online in Verbindung. Anschliessend wurden die Arbeiten im grossen Kreis besprochen.

Wir freuen uns über die positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden, sie motivieren uns weiter nach geeignete Formaten zu suchen, die auch online Freude bereiten. Einige Ergebnisse des Workshops zeigen die nachfolgenden Bilder.

Die Arbeiten zeigen Nachbildungen von (von oben nach unten):
Diener & Diener, Hochstrasse, Basel, 1988, Marco Knobel,
Frank Lloyd Wright, Fallingwater, 1939, Leonardo Endo,
Rudolf Schwarz, Pfarrkirche St. Bonifatius, Aachen, 1961, Dusan Naskov
Louis I. Kahn, Salk Institute, La Jolla, 1965, Gian Sutter.

 

Stadt gestalten | Zukunft Ruckhalde?

Studierende der ArchitekturWerkstatt haben mit Ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen aus den Fachbereichen Soziale Arbeit und Wirtschaft im Kurs «Stadt gestalten» mit der Zukunft des Quartiers Ruckhalde-Tschudiwies in St.Gallen befasst. Der Kurs fand im Rahmen des interdisziplinären Kontextstudiums an der OST – Ostschweizer Fachhochschule bereits zum zweiten Mal statt. Niklaus Reichle, Soziologe und verantwortlich für das Modul, möchte für die verschiedenen Ansprüche und Perspektiven sensibilisieren, die im städtischen Raum aufeinander treffen. Es sei wichtig, so Eva Lingg, Architektin und Co-Modulleiterin, die an der ArchitekturWerkstatt das Fach Soziale Räume unterrichtet, dass sich die Studierenden unvoreingenommen mit den verschiedenen Positionen der Akteure und dem Areal selbst auseinandersetzen.

Einen ausführlichen Bericht zu «Stadt gestalten» finden Sie auf dem Blog des Instituts für Soziale Arbeit und Räume.

Fotos: Niklaus Reichle

mediale Bühnenräume | Eindrücke zum Vortrag von Claudia Rohner und Clemens Walter

Ein eindrücklicher Vortrag der Bühnenbildnerin Claudia Rohner und des Videokünstlers Clemens Walter hat unsere Serie der Herbstvorträge 2020 eröffnet.
Die beiden beschreiben die Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit als «mediale Bühnenräume». Die Bühne und der durch die Videoprojektionen erzeugte Raum verschmelzen in ihren Arbeiten zu komplexen räumlichen Situationen. Hier geht es zu einer Filmsequenz aus dem Vortrag: Fluide Räume.


All School Charrette 2020 | Die ArchitekturWerkstatt im Stadtraum St.Gallen

In der diesjährigen All School Charrette widmeten sich unsere Studierenden während fünf Tagen gruppenweise einem von 18 ausgewählten öffentlichen Orten rund um den Altstadtkern: vom St. Leonhard-Pärklein und der Verkehrsinsel bei der Reithalle über die Greifentreppe, durch die Gleisunterführung und das Simonquartier hin zum St. Mangen Park und der Museumsstrasse, und weiter zum Brunnen im Linsenbühl, durch die wilde Mühleggschlucht bis zur Passage am Oberen Graben. Mit gut überlegten Konzepten, einfachen Mitteln und recyclierten Materialien bereiteten sie für ihren Stadtraum eine räumliche Intervention vor, mit der sie die bestehenden Orte auf erfrischende und unerwartet vielfältige Weise interpretierten. Stadbaumeister Hansueli Rechsteiner begleitete am Freitag als Gastkritiker die Schlusskritik, die als ausgedehnter Spaziergang an allen Projekten vorbei zu einer lebhaften, interdisziplinären Diskussion zwischen Architektur, Szenographie und Kunst führte. Bei wunderbarem Herbstwetter bildetet der Tag damit gleichzeitig einen würdigen Abschluss der All School Charrette 2020 und einen anregenden Auftakt für das Herbstsemester.

Fabian Langenegger für seine Thesisarbeit ausgezeichnet

Die Lignum Holzkette St. Gallen, Dachverband der St. Galler Wald- und Holzwirtschaft, hat am 17.9. die erfolgreichsten kantonalen Lehrlinge in den Lehrberufen Forstwart, Säger, Schreiner und Zimmermann ausgezeichnet. Die jungen Berufsleute seien ein Garant für eine hohe Qualität in der Holzbranche, dafür stehe auch diese Auszeichnung.

Es freut uns sehr, dass Fabian Langenegger in diesem Rahmen für seine freie Thesisarbeit Ein hohes Haus für Appenzell ein Anerkennungspreis für seine «überzeugenden Leistungen» verliehen wurde. Die Preisverleihung erfolgte durch den Geschäftsführer der Lignum Holzkette St. Gallen, Sepp Fust.

Metaphern und Modelle | Analysearbeiten zu den Grubenmanns in Modulor 4/5 2020

Die aktuelle Ausgabe des Modulor widmet Ihren Thementeil dem Modell als Methode der Analysearbeit im Entwurfsprozess. In diesem Zusammenhang beschreibt der Beitrag von Tina Mott anhand der Analysen von Grubenmanns Kirchenbauten den Ansatz der ArchitekturWerkstatt vom gebauten Werk zu lernen und daraus Synthesen für das eigenen Tun abzuleiten. Die Bilder zeigen die Modelle, die die Studierenden im Rahmen der Module «Grubenmanns Bäuche» und «Grubenmanns Gewänder» mit Ulrich Vogt, Lehrbeauftragter der ArchitekturWerkstatt und Kurator des Zeughaus Teufen, entwickelt haben.

Marina Kreuzlingen | Entwurf E4 | Frühjahr 2020

Das Frühjahrssemester 2020 war ein vollständig digitales Semester, die Studierenden wurden über Teams betreut, auch die Kritiken haben so stattgefunden. Wir haben die Studierenden daher animiert, in der Präsentation Ihrer Projekte neue Werkzeuge wie etwa Filmsequenzen zu nutzen und verschiedene animierte Darstellungstechniken zu kombinieren. Die Möglichkeiten und Grenzen der digitalen Entwurfs- und Präsentationstechniken wurden so ausgelotet.

Öffentliche Schlusskritiken Frühjahr 2020 > digital via Teams | Freie Thesisarbeiten

Hinter den Thesis-Studierenden liegt eine intensive Zeit. Die Betreuung der Arbeiten durch das Team der ArchitekturWerkstatt fand ausschliesslich digital statt. Dies hat Auswirkungen auf die Formate und Methoden der Vermittlung. In den Schlusskritiken finden analoge und digitale Formate in der Präsentation der Entwürfe zusammen.
Die Studierenden haben im letzten Herbstsemester ihre Aufgabenstellungen eigenständig erarbeitet und nun im Frühjahrssemester die resultierenden Projekte entwickelt. Diese reichen von der Aktivierung ehemaliger Industrieareale in Bischofszell und Altstätten über die Neudefinition eines Textilquartiers in Flawil, der Entwicklung eine Typologie für hohe Holzhäuser in Appenzell, abgeleitet aus der Tradition des Appenzellerhauses, bis hin zu, im grösseren städtebaulichen Kontext definierten, baulichen Aufgabenstellungen für St.Gallen und Warschau.

Mittwoch, 24.6.2020, ab 9.00 Uhr, mit Hansueli Rechsteiner, Stadtbaumeister St.Gallen, Link
Donnerstag, 25.6.2020, ab 9.00 Uhr, mit Thomas Schregenberger, Architekt, Zürich, Link