Schlusspräsentationen zu «Ostschweizer Baumeistern und Architekten in der Zeit des Klassizismus und der Romantik 1750–1850» mit den Dozierenden Katrin Albrecht und Lukas Zurfluh.
Es war ein höchst lehr- und ereignisreicher Tag – wir waren zum Beispiel …
…mit dabei, als sich Johann Jakob Schäfer und Bernhard Simon im Appenzell einer russischen Adelstochter als Architekten empfahlen;
…zusammen mit Felix Wilhelm Kubly und Johann Konrad Bischofberger an der Eröffnung des Zeughauses Herisau;
… in der Schule in Trogen im Unterricht über die Zellwegerschen Paläste von Hans Jörg Altherr und Konrad Langenegger;
… im Publikum anlässlich der Rede von Johann Christoph Kunkler zur Einweihung der Kirche St. Laurenzen von Johann Georg Müller;
… zugegen, als Johann Joachim Brenner seinem Rivalen Johann Jacob Breitinger eine Postkarte schrieb;
… mit Johann Michael Beer von Bildstein und seinem Neffen Johann Ferdinand Beer auf dem Klosterplatz St.Gallen;
… in der Beiz zum Feierabendbier mit Hans Jacob Messmer, Sohn Hans Ulrich und Vater Johann Jakob Haltiner.
Die Schlusspräsentationen zu «Ostschweizer Baumeistern und Architekten in der Zeit des Klassizismus und der Romantik 1750–1850» haben die Studierenden genutzt, um selbst in die Zeit einzutauschen. Ein höchst lehr- und ereignisreicher Tag, der die Teilnehmenden und die Dozierenden Katrin Albrecht und Lukas Zurfluh unter anderem mitnahm…
… gemeinsam mit Felix Wilhelm Kubly und Johann Konrad Bischofberger an die Eröffnung des Zeughauses Herisau. Wohin die Reise noch führte sehen Sie hier.
Ein eindrücklicher Vortrag der Bühnenbildnerin Claudia Rohner und des Videokünstlers Clemens Walter hat unsere Serie der Herbstvorträge 2020 eröffnet.
Die beiden beschreiben die Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit als «mediale Bühnenräume». Die Bühne und der durch die Videoprojektionen erzeugte Raum verschmelzen in ihren Arbeiten zu komplexen räumlichen Situationen. Hier geht es zu einer Filmsequenz aus dem Vortrag: Fluide Räume.
Ein eindrücklicher Vortrag der Bühnenbildnerin Claudia Rohner und des Videokünstlers Clemens Walter hat unsere Serie der Herbstvorträge 2020 eröffnet.
Screenshots der eindrücklichen Präsentation finden Sie im Journal.
Mit der alljährlichen All School Charrette begann unser Studienjahr im Herbstsemester 2020. Nicht nur unsere 90 Studierenden lernten sich dabei in zufällig durchmischten Gruppen aller Jahrgänge neu kennen, auch den Stadtraum von St.Gallen galt es neu zu entdecken und mit Augen, Ohren und Händen aufmerksam zu erkunden. Im Journal finden Sie einige Eindrücke, die die Kamera unterwegs festhalten konnte.

In der diesjährigen All School Charrette widmeten sich unsere Studierenden während fünf Tagen gruppenweise einem von 18 ausgewählten öffentlichen Orten rund um den Altstadtkern: vom St. Leonhard-Pärklein und der Verkehrsinsel bei der Reithalle über die Greifentreppe, durch die Gleisunterführung und das Simonquartier hin zum St. Mangen Park und der Museumsstrasse, und weiter zum Brunnen im Linsenbühl, durch die wilde Mühleggschlucht bis zur Passage am Oberen Graben. Mit gut überlegten Konzepten, einfachen Mitteln und recyclierten Materialien bereiteten sie für ihren Stadtraum eine räumliche Intervention vor, mit der sie die bestehenden Orte auf erfrischende und unerwartet vielfältige Weise interpretierten. Stadbaumeister Hansueli Rechsteiner begleitete am Freitag als Gastkritiker die Schlusskritik, die als ausgedehnter Spaziergang an allen Projekten vorbei zu einer lebhaften, interdisziplinären Diskussion zwischen Architektur, Szenographie und Kunst führte. Bei wunderbarem Herbstwetter bildetet der Tag damit gleichzeitig einen würdigen Abschluss der All School Charrette 2020 und einen anregenden Auftakt für das Herbstsemester.


Claudia Rohner und Clemens Walter entwickeln mediale Bühnenkonzepte ohne sichtbare Projektionsflächen. Von dekorativen Elementen losgelöst, steht die Schauspieltauglichkeit der medialen Bühnen im Vordergrund. Rohner und Walter arbeiten seit vielen Jahren in unterschiedlichen Konstellationen zusammen. Die grösstmögliche Verschmelzung der Disziplinen Szenografie und Videodesign ist das Ziel. Gelingt diese Symbiose, entstehen mediale Bühnenräume mit einer eigenwilligen Bühnenästhetik. Ob und wie ihre Haltung in die Realisation einfliesst und welche Chancen und Gefahren die technisch aufwendigen Ausstattungen im Theater mit sich bringen, erläutern sie anhand von ausgewählten Arbeiten.
Mittwoch, 23.9.2020, 18.30 Uhr
St Gallen im Mai 2020
Katrin Albrecht, Mark Ammann und Lukas Zurfluh sind vom Hochschulrat der FHS zur Professorin bzw. zum Professor gewählt worden!
Wir freuen uns sehr und gratulieren von Herzen. Alle drei sind bereits seit Gründung der ArchitekturWerkstatt massgeblicher Teil des inneren Kerns.













