In der vergangenen Woche fanden die Schlusskritiken der Entwürfe statt. Während im ersten Semester die Auseinandersetzung mit Masse und Raum im Zentrum stand, entwickelten die Studierenden im dritten Semester einen Wohnungsbauentwurf für das Bahnhofsareal Lichtensteig.
Die Studierenden des fünften Semesters präsentierten im Rahmen der Thesisvorbereitung vielfältige Themenvorschläge und Analysen für die Abschlussarbeiten im kommenden Semester.

Julia Lütolf wird in ihrem Vortrag eine Einführung zur Buch- und Materialsammlung im Sittertal geben und am Beispiel einiger Metallmuster einen spezifischen Einblick zu Metallfärbe- und Oberflächenbehandlungstechniken vermitteln.
Die Eigenfarben der metallischen Elemente beschränken sich weitestgehend auf Grautöne und deren Nuancen. Dieses Farbspektrum lässt sich mittels Färbetechniken erweitern oder kann sich über die Bewitterung und Nutzung verändern. Die Muster im Werkstoffarchiv, kombiniert mit Beispielen im Aussenraum, zeigen einen Überblick zu dieser Vielfalt metallischer Oberflächen.
Der Vortrag wird im Werkstoffarchiv der Stiftung Sitterwerk live gefilmt und übertragen. Die Referentin stellt ausgewählten Metallmuster im Rahmen ihres Vortrags vor.
Mittwoch, 26.05.2021, 18.30 Uhr, digital via Teams
Holzverbindungen spiegeln die unterschiedlichen Baukulturen im Holzbau wieder. Ihre Ausformung ist klima- und materialbedingt, aber auch Ausdruck ästhetischer Wertvorstellungen. Während im traditionellen Holzbau Mittel- und Südeuropas das Fachwerk dominiert, sind in Skandinavien Blockbauten aus liegenden Stämmen üblich. In China und Japan hingegen setzte sich eine Skelettbauweise durch, die ohne aussteifende Wände auskommt und Taifunen und Erdbeben besonders gut widersteht. Die reinen Holzverbindungen erleben in den letzten Jahren eine Renaissance, die unter anderem veränderten Brandschutzbestimmungen und computergestützten Fertigungstechniken geschuldet ist.
Udo Thönnissen ist selbständiger Architekt in Zürich. Im Rahmen eines Forschungsprojekts an der ETH Zürich veröffentlichte er 2015 die Publikation Hebelstabwerke. Tradition und Innovation. Von 2017–2018 war er Gastprofessor an der Nanjing University in China. Er ist seit 2018 verantwortlich für den Bereich Holz des MaterialHub der ETH Zürich.
In seinem Vortrag geht Udo Thönnissen auf traditionelle Holzverbindungen aus verschiedenen Baukulturen und ihren Einfluss auf die Tektonik eines Bauwerks ein. Er nimmt uns mit auf eine Reise durch die Geschichte des Holzbaus.
Video Vortrag
Am Mittwoch Abend, 4.11, hat Piet Eckert über die Arbeiten von E2A gesprochen. Das Zürcher Büro führt er gemeinsam mit seinem Bruder Wim Eckert. Das Interesse von Piet und Wim Eckert an Methoden wurde im Vortrag ebenso diskutiert wie die Frage, was ein Gebäude leisten muss und welche Rolle die Typologie sowie die Auseinandersetzung mit den daraus resultierenden Anforderungen spielt. Für Piet Eckert sind dabei Strategien wichtig die es ermöglichen in einem zunehmend diversen Umfeld und unter erschwerten Rahmenbedingungen authentische und damit robuste architektonische Strukturen zu realisieren.
Piet Eckert studierte Architektur und Städtebau an der ETH in Zürich und an der Columbia University Graduate School of Architecture in New York. Er ist zusammen mit Wim Eckert Gründungspartner von E2A. Aktuell haben E2A den Wohnbau auf dem Geistlich Areal in Schlieren fertiggestellt. In Berlin konnte 2018 der Hauptsitz des taz Medienhauses bezogen werden. In Zürich wurde mit der Fertigstellung des Hochhaus Bethanien ein vielfältiger Nutzungsmix konkretisiert. Für Piet und Wim Eckert ist «Architektur die Suche nach einem Ideal und gleichzeitig eine Spur, ein Inventar der Realität.» Mit ihren Projekten etablieren die Architekten Systeme, die durch ihre organisatorische Logik versuchen Widersprüchlichkeiten und Extreme zu integrieren.
Mittwoch, 4.11.2020, 18.30 Uhr
Ein eindrücklicher Vortrag der Bühnenbildnerin Claudia Rohner und des Videokünstlers Clemens Walter hat unsere Serie der Herbstvorträge 2020 eröffnet.
Die beiden beschreiben die Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit als «mediale Bühnenräume». Die Bühne und der durch die Videoprojektionen erzeugte Raum verschmelzen in ihren Arbeiten zu komplexen räumlichen Situationen. Hier geht es zu einer Filmsequenz aus dem Vortrag: Fluide Räume.
Ein eindrücklicher Vortrag der Bühnenbildnerin Claudia Rohner und des Videokünstlers Clemens Walter hat unsere Serie der Herbstvorträge 2020 eröffnet.
Screenshots der eindrücklichen Präsentation finden Sie im Journal.
Claudia Rohner und Clemens Walter entwickeln mediale Bühnenkonzepte ohne sichtbare Projektionsflächen. Von dekorativen Elementen losgelöst, steht die Schauspieltauglichkeit der medialen Bühnen im Vordergrund. Rohner und Walter arbeiten seit vielen Jahren in unterschiedlichen Konstellationen zusammen. Die grösstmögliche Verschmelzung der Disziplinen Szenografie und Videodesign ist das Ziel. Gelingt diese Symbiose, entstehen mediale Bühnenräume mit einer eigenwilligen Bühnenästhetik. Ob und wie ihre Haltung in die Realisation einfliesst und welche Chancen und Gefahren die technisch aufwendigen Ausstattungen im Theater mit sich bringen, erläutern sie anhand von ausgewählten Arbeiten.
Mittwoch, 23.9.2020, 18.30 Uhr







